Anni Perka hat sich mit Corona infiziert: Wir haben mit der Schlagersängerin gesprochen

 

Schlagersängerin Anni Perka (aktuelle Single: „Kleines großes Glück„) hat sich mit dem Coronavirus infiziert. Wir haben mit der 31-jährigen über diese Ausnahmesituation, das Virus und ihr aktuelles Befinden gesprochen.

Popschlager Aktuell: Liebe Anni, zu Beginn natürlich erst einmal die Frage: Wie geht es Dir aktuell?

Anni Perka: Also ehrlich gesagt… würde ich es nicht schwarz auf weiß haben, würde ich nie denken, dass ich jetzt am Corona Virus erkrankt bin. Mir geht es wirklich gut und ich habe momentan keinerlei Beschwerden. Und die paar Tage zu Hause eingesperrt zu sein halte ich auch noch aus. Am Ende ist es doch das Wichtigste, dass man gesund ist.

Popschlager Aktuell: Das Corona-Virus ist in der Welt überall gegenwärtig: Die Zahl der Infizierten steigt, wenn auch nicht mehr exponentiell, dennoch an. Welche Symptome haben bei Dir, liebe Anni, dazu geführt, dass COVID-19 diagnostiziert wurde?

Anni Perka: Es kam tatsächlich durch einen Zufall heraus. Ich wollte eigentlich nur zum Arzt, weil ich seit längeren Problemen mit meiner schiefen Nasenscheidewand habe und dadurch vor allem nachts oft schlecht Luft bekomme. Als ich dann aber angemerkt habe, dass ich momentan auch nichts schmecke, haben die Ärzte daraufhin direkt einen Test bei mir gemacht. Am nächsten Tag kam dann das positive Ergebnis

Popschlager Aktuell: Wie sieht die Behandlung aus?

Anni Perka: Da mir nichts fehlt, habe ich auch keinerlei Medikamente oder ähnliches verschrieben bekommen. Die einzige Behandlung sieht momentan so aus, dass ich täglich vom Gesundheitsamt angerufen werde und zwei Mal täglich meine Temperatur messen muss.

Popschlager Aktuell: Was hast Du, liebe Anni, gedacht, als Du die Diagnose bekommen hast? Hattest Du Angst? Was waren Deine Gedanken im ersten Moment?

Anni Perka: Natürlich war es erstmal ein Schock, da ich persönlich nie damit gerechnet habe und mir ja auch grundsätzlich erstmal nichts gefehlt hat. Es ist ein komisches Gefühl gewesen. Vor allem auch weil es nach wie vor ein Rätsel ist wo man es sich eingefangen hat. Ich befürchte auch immer mehr, dass es beim Einkaufen passiert sein muss. Angst hatte ich schon vorher immer nur um Menschen wie z.B. meine Eltern oder meine Oma, einfach allgemein um ältere Menschen und auch Risikopatienten. Es war auch eher die Angst sich nicht selbst anzustecken, sondern wie in meinem Fall, es gar nicht zu wissen und damit unwissentlich andere Menschen in Gefahr zu bringen. Inzwischen sehe ich, dass es bei mir, toi toi, toi, sehr harmlos verläuft und ich hoffe natürlich auch, dass es vielen anderen ähnlich gut damit ergeht wie mir.

Popschlager Aktuell: Was wäre, liebe Anni, Dein Appell an die Menschen in der gegenwärtigen Corona-Angst?

Anni Perka: Es ist mir jetzt nochmal mehr bewusst geworden, wie vorsichtig man in der Öffentlichkeit sein muss. Man muss auf seinen Körper hören und auch Anzeichen bemerken. Haltet euch einfach an die notwendigen Maßnahmen und ich bin mir sicher schon ganz bald können wir wieder soziale Nähe und Wärme in Form von Umarmungen spüren. Ich hoffe es zumindest sehr und würde es mir für jeden wünschen!

Beitragsbild © Diana Nasif Sabbeh

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