Celin und Ray im Interview: „Familie ist uns sehr wichtig“

 

Das Inter­view führte Andreas Bre­itkopf

Im Volksmund wird oft­mals die Redewen­dung ver­wen­det: „Wie der Vater so der Sohn“ bzw. „Wie die Mut­ter so die Tochter“. Diese Kon­stel­la­tion trifft für das Duo Celin & Ray allerd­ings nicht zu, denn hier treten Vater und Tochter gemein­sam auf. Als Teil der „Offiziellen Deutschen Par­ty und Schlager­charts on Tour“ waren sie im Sep­tem­ber, zusam­men mit Oliv­er Frank, Markus, Frank Lukas oder Mar­ta und Jür­gen Trova­to gemein­sam auf Tour und absolvierten zahlre­iche Auftritte. Heute erscheint auch ihre Wei­h­nachts-Sin­gle „Wei­h­nacht ist für alle da“ sowie das Wei­h­nacht­slied „Und der Schnee­mann drückt ein Auge zu“. Die Titel kön­nen auf Ama­zon* herun­terge­laden wer­den.

Wir haben mit ihnen über ihre Kar­riere, musikalis­che Vor­bilder und Zukun­ft­spläne gesprochen:

Pop­schlager Aktuell: Celin & Ray – Das Vater-Tochter-Duett: So werdet Ihr oft­mals genan­nt. Was bedeutet es für Euch gegen­seit­ig in dieser Kon­stel­la­tion singen/auftreten zu dür­fen?

Celin & Ray: „Es ist uns eine Herzen­san­gele­gen­heit, zusam­men auf der Bühne zu ste­hen und zu sin­gen. Die Fam­i­lie ist uns immer sehr wichtig, und deshalb ist Celin bere­its ein kleines Mäd­chen immer mit auf der Bühne ges­tanden.

Pop­schlager Aktuell: Gibt es manch­mal, ger­ade auch in der kreativ­en Phase (Erar­beitung neuer Songs) Mei­n­ungsver­schieden­heit­en oder herrscht immer Einigkeit?

Celin & Ray: „Natür­lich gibt es Mei­n­ungsver­schieden­heit­en. Wir sind schließlich auch nur Men­schen und eine per­ma­nente Einigkeit wäre in diesem Fall aus­geschlossen.

Pop­schlager Aktuell: Wie sind die Auf­gaben bei Euch verteilt? Kann man von ein­er Auf­gabenaufteilung (Ter­min­pla­nung, Öffentlichkeit­sar­beit, Lied­texte etc.) sprechen oder wird alles zusam­men bear­beit­et?

Celin & Ray: „Natür­lich ist es so, dass jed­er bei uns seine Teil­bere­iche hat, für die er zuständig ist: Celin, z.B. küm­mert sich um die Texte und den Bere­ich Media (Social Media Kanäle etc.), das angemessene Ausse­hen der Konz­ert­bühne beim Auftritt und die dazuge­höri­gen Out­fits. Ray hinge­gen küm­mert sich um die Arrange­ments, den Ton und alles Tech­nis­che, ohne dass der Auftritt nicht möglich wäre. Trotz der klaren Auf­gaben­bere­iche packt Jed­er trotz­dem mit an, wo Hil­fe nötig ist. Frau Trepesch, unsere Man­agerin, koor­diniert alle Ter­mine, führt Gespräche mit Ver­anstal­tern und hält Ord­nung in unserem Büro. Dafür sind wir sehr dankbar.

Pop­schlager Aktuell: Mit 16 Jahren erkan­nte Deine Musik­lehrerin Dein musikalis­ches Tal­ent und wollte Dich in einem pro­fes­sionellen Orch­ester unter­brin­gen. Warum hast Du diese Gele­gen­heit abgelehnt und die Proben im kleinen Ton­stu­dio vorge­zo­gen?

Celin: „Für mich war es nie eine Option, bildlich gesprochen, „die erste Geige“ zu spie­len. Im Alter von 16 Jahren ist es auch nicht unbe­d­ingt erstrebenswert, im Orch­ester zu sein. Daher ist die Arbeit im Ton­stu­dio und das Sin­gen immer mehr in mir gereift und zu mein­er Lei­den­schaft gewor­den.“.

Pop­schlager Aktuell: Aus Dein­er bish­eri­gen Vita weiß man, dass Du eine Liebe für Musi­cals entwick­elt hast. Diese Lei­den­schaft hast Du mit großen Kün­stlern wie Helene Fis­ch­er, Flo­ri­an Sil­bereisen („Elis­a­beth“) oder Sarah Schif­fer gemein­sam. Was glaub­st Du ist das Beson­dere am Musi­cal? Was bewegt die Men­schen, in großer Zahl die Musi­calauf­führun­gen zu besuchen?

Celin: „Musi­cals sind für viele Men­schen die Möglichkeit, für einen Augen­blick in eine Rolle oder Geschichte zu tauchen und diese Rolle szenisch zu verkör­pern. Uns Kün­stler verbindet mit Sicher­heit die Liebe zum Gesang und zum Schaus­piel sowie die Men­schen mit ein­er Rolle begeis­tern zu dür­fen“.

Pop­schlager Aktuell: In Dein­er Kind­heit hast Du in Kinder­chören, u.a. bei Rolf Zuck­ows­ki gesun­gen. Welche Erin­nerun­gen hast Du an diese Zeit und an den Men­schen Rolf Zuck­ows­ki?

Celin: „Ich fand es immer schon großar­tig, auf der Bühne zu ste­hen und hat­te bere­its als Kind die größte Freude, wenn ich sah, dass es den Leuten gefiel. In dieser Zeit ist meine Liebe zur Bühne bere­its unendlich gewach­sen. Bühne war für mich schon damals ein Gefühl von zuhause angekom­men zu sein. .
Die dama­li­gen Stars, waren für mich immer meine großen Vor­bilder und bis heute habe ich noch das hochgesteck­te Ziel, die Erfolge der prä­gen­den Kün­stler eines Tages selb­st erleben zu dür­fen.“.

Pop­schlager Aktuell: Im jun­gen Alter von 18 Jahren bist Du bere­its als Sänger und Bassist der Band „Explor­er“ auf der Bühne ges­tanden; kurz darauf bist Du mit der Band „Mia­mi“ durch Deutsch­land, Öster­re­ich und die Schweiz getourt. Kannst Du ein paar Sätze zu diesen Bands sagen?

Ray: „Ich habe die Zeit als Sänger und Bassist immer sehr geliebt und genossen. Es war eine unglaublich tolle Zeit, mit tollen Musik­ern, an die ich mich sehr gerne zurück­erin­nere. Obwohl wir oft wochen­lang auf Tour gewe­sen sind, war es eine tolle Zeit mit bleiben­der Erin­nerung“.

Pop­schlager Aktuell: Eine wichtige Per­son in Deinem Leben und für Deine musikalis­che Kar­riere war Abi Ofarim, der Vater des Let’s Dance Gewin­ners Gil Ofarim. Was für ein Men­sch war Abi Ofarim? Wie würdest Du ihn beschreiben/charakterisieren?

Ray: „Abi war Vater, Men­tor und Fre­und in ein­er Per­son. Erst durch Ihn bin ich heute der Per­former, der ich jet­zt bin. Er brachte mir bei, mich gesan­glich weit­er zu entwick­eln, Gren­zen zu durch­brechen und alles aus mir rauszu­holen und niemals aufzugeben. Er war ein großar­tiger Men­sch mit so viel Liebe und Freude im Herz. Ein echter Fre­und!“

Pop­schlager Aktuell: Kön­ntet Ihr Euch auch vorstellen, mit namhaften Kün­stlern Duette aufzunehmen? Wenn ja, welche Kün­stler wür­den hier­für auf Eur­er Wun­schliste ste­hen?

Celin & Ray: „Natür­lich wäre es uns eine Ehre, mit Kün­stlern wie Maite Kel­ly oder Andrea Berg sowie Vin­cent Gross oder Roland Kaiser oder Mitch Keller gemein­same Pro­jek­te ver­wirk­lichen zu dür­fen. Oben­drein gibt es viele weit­ere großar­tige Kün­stler, die für gemein­same Pro­jek­te denkbar wären. Mal schauen, wo der Weg uns hin­führt“.

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