Daniela Alfinito: Ihr „Liebes-Tattoo“ pulsiert wie der Beat des Lebens

 

Bahn­hof der Sehn­sucht“, der erste Long­play­er aus dem Jahr 2008, bildete den Beginn der Kar­riere von Daniela Alfini­to als Sän­gerin. Durch ihre Her­zlichkeit und ihre Auftritte an den Woch­enen­den, hat sie sich eine feste Fange­meinde aufge­baut, die sie unter­stützen und sich an ihrer Musik erfreuen. Als ihr Album „Du warst jede Träne wert“ im Jan­u­ar 2019 von 0 auf Platz 1 der Offiziellen Deutschen Album­charts schoss, strahlte ihr Stern, für alle sicht­bar, vom Gipfel herab.

Ein Jahr später (2020) legte sie bere­its mit ihrem neuen Album nach. Das Album „Liebes-Tat­too“ mit dem gle­ich­nami­gen Titel­track ist min­destens genau­so tanzbar wie sein Vorgänger und erfreut sowohl die Schlager­fans als auch die Daniela-Alfini­to-Fans gle­icher­maßen.

Die ersten neuen Songs hat Daniela noch unter dem frischen Ein­druck des Char­ter­fol­gs aus­gewählt und einge­sun­gen. Sie hat mit der Songauswahl des aktuellen Long­play­ers ganz bewusst nach den Ster­nen gegrif­f­en – die sie zu einem Stern­bild geord­net hat, das beschreibt, was uns im Inner­sten beschäftigt. Die Bal­lade „Time To Say Good­bye“, die Einzige auf dem aktuellen Album, sprüht förm­lich vor Energie: „Ein Gefühlslied, das wahnsin­nig unter die Haut geht“, so die Hes­sin Daniela Alfini­to über den Titel.

Vor dem Abschied-Nehmen ist jedoch ein Gang durchs Feuer – „Kein Feuer wär mir heiß genug“ – unab­d­ing­bar. Wenn man dann durch den Schmerz gegan­gen ist, tut es gut, jeman­den zu haben, der einem nahe ist, wenn man ihn braucht, um „Nur mit Dir“ durch den Ster­nen­him­mel zu gehen. Stern­bilder sind Weg­weis­er „Im Dunkel der Nacht“.

Für Daniela Alfini­to sind Sterne Glücks­bringer. Sie trägt sie als Tat­toos auf ihrer Haut und hat sie als Begleit­er gewählt. Ihre Ster­nen-Tat­toos sind Zeichen der Hoff­nung, eine Liebe­serk­lärung ans Leben mit allen Höhen und Tiefen sowie Sehn­sücht­en und Ent­täuschun­gen. Sie ste­hen für ein­prägsame Gefüh­le und Erin­nerun­gen, von denen jede für sich ein­drucksvoll Spuren hin­ter­lässt, Tag für Tag, Punkt für Punkt, Stich für Stich. Unter die Haut gehend, bilden sie im Laufe der Zeit, einem Mosaik ähn­lich, ein „Liebes-Tat­too“.

Warum“ so manch­es im Leben genau so und nicht anders ist oder kommt, ist und bleibt oft unerk­lär­lich. Man muss es hin­nehmen und akzep­tieren. Dieser Song liegt Daniela deshalb beson­ders am Herzen, weil er die Frage zulässt und daraus sog­ar Kraft zieht – textlich und melodisch. Getex­tet von ihrem Vater Bernd Ulrich für seine Tochter, die sich mit plat­ten Antworten genau­so wenig zufrieden­gibt, wie mit Halb­wahrheit­en und hal­ben Sachen. Wenn Daniela etwas anfasst, dann geht sie aufs Ganze: „Ich wollte ein ziem­lich fet­ziges Lied haben, bei dem ich aus dem Bauch raus mit­ge­hen und mich aus­drück­en kann. Wenn es um Emo­tio­nen und starke Gefüh­le geht, bin ich nicht so der Bal­laden-Typ. In mir steckt dann genau diese Energie, die raus will und neue Wege sucht“: Und ger­ade deshalb möchte sie zu dem Lied, das viele Fra­gen aufwirft, mit dem wohltuend leicht und unbeschw­ert daherk­om­menden „Ein schönes neues Leben“ auch eine Antwort geben.

Zu spät für Trä­nen“, „Pas­sagiere der Liebe“, „Weil mein Herz kein Idiot ist“, „Belüge mich, betrüge mich“ und „Der Him­mel würde uns verzeih’n“ – zu welchem dieser Titel habt ihr Euren ganz per­sön­lichen Stern geset­zt? – Diese Frage darf jed­er für sich nach dem Hören des aktuellen Stu­dioal­bums von Daniela Alfini­to selb­st beant­worten.

Mit den 15 Titeln von „Liebes-Tat­too“ kön­nen wir die Spuren ver­gan­gener und tief gehen­der Lieben nicht abschüt­teln, aber sie geben uns einen Schlüs­sel in die Hand, um uns das Glück neu zu erschließen.

Manche Träume ver­glühen wie Stern­schnup­pen am Him­mel, doch Daniela Alfini­to hat sich mit ihren Liedern und mit ihrer ein­drucksvollen Per­sön­lichkeit längst in den Herzen der Schlager­fans fix­iert.

Wir wün­schen der Kün­st­lerin für das aktuelle Stu­dioal­bum, welch­es nach der Veröf­fentlichung bere­its wieder auf die Spitze der Charts gek­let­tert ist, aber auch für die Kar­riere viel Erfolg.

Andreas Breitkopf

Schreibe einen Kommentar