Das Dschungelcamp – Darum ist die Show so erfolgreich

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Das Dschungelcamp – Darum ist die Show so erfolgreich

Die Aus­gabe von „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus! 2017“ war wieder ein voller Erfolg und die Ein­schaltquoten kön­nen sich sehen lassen: Durch­schnit­tlich 6,7 Mil­lio­nen Men­schen ver­fol­gten jeden Abend die Dschun­gel­prü­fun­gen der Promis. Wir ver­rat­en Euch, warum das For­mat bei den Zuschauern so gut ankommt und was sich die Stars von der Teil­nahme erhof­fen.

Schadenfreude als Erfolgsfaktor

Laut ein­er aktuellen Studie von sma­va, einem Por­tal für gün­stige Online Kred­ite, schaut sich die Mehrheit der Zuschauer die Show gerne an, weil es ihnen Spaß macht, anderen beim Lei­den zuzuguck­en. Schaden­freude spielt in diesem Zusam­men­hang also eine große Rolle. Die Studie hat auch ergeben, dass 33,52 % der Deutschen für eine Summe von mehr als 200.000 Euro selb­st in das Camp einziehen wür­den. Das Geld ist übri­gens auch der Haupt­grund, warum die Stars zwei Wochen im Dschun­gel ver­brin­gen: Zwis­chen 40.000 und 180.000 Euro ver­di­enen sie in der Show. Viele der Promis erhof­fen sich außer­dem eine erhöhte medi­ale Aufmerk­samkeit, die dann im besten Fall dazu führt, dass sie für neue Shows als Teil­nehmer, Mod­er­a­toren oder Sänger gebucht wer­den. Der Traum viel­er wäre es natür­lich, eine eigene Sendung zu bekom­men, so viel Erfolg haben jedoch die wenig­sten mit ihrem Dschun­gel­camp-Auftritt.

Dschungelcamp International

Seinen Ursprung hat das TV-For­mat in Großbri­tan­nien, dort wurde 2002 die erste Show gedreht. Mit­tler­weile wur­den bere­its 16 Staffeln aus­ges­trahlt, in Deutsch­land liegen wir zurzeit bei der elften Staffel. Auch die aus­tralis­chen Promis ziehen in den Dschun­gel, für sie geht es allerd­ings nach Südafri­ka in den Krüger-Nation­al­park. Zusät­zlich lief die Sendung noch in neun weit­eren Län­dern, wie zum Beispiel in den Nieder­lan­den und Frankre­ich, dort wurde das For­mat jedoch wieder eingestellt, weil die Ein­schaltquoten zu niedrig waren. Um dieses Prob­lem muss sich das deutschsprachige For­mat bis­lang keine Sor­gen machen. Allein durch TV-Werbespots soll RTL in der ver­gan­genen Staffel 36,1 Mil­lio­nen Euro ein­genom­men haben. Die Anrufer­zahlen sind allerd­ings äußerst niedrig, laut Focus rufen nur 0,16 Prozent der Zuschauer für ihren Favoriten an. Aber solange die Ein­schaltquoten stim­men und sich das Pub­likum weit­er­hin für die Promis inter­essiert, wird uns die Show sicher­lich erhal­ten bleiben.

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