Faszination Keyboard: Für Kinder ist ein früher Einstieg möglich

Faszination Keyboard: Für Kinder ist ein früher Einstieg möglich

Soll der eigene Nach­wuchs ein Instru­ment ler­nen, fällt die Entschei­dung oft auf das Key­board. Es ist ein Klas­sik­er unter den Tas­tenin­stru­menten und ermöglicht älteren Kindern und Jugendlichen später einen raschen Ein­stieg in den klas­sis­chen Klavierun­ter­richt. Darüber hin­aus sind viele bekan­nte Musik­er, wie Nor­man Lan­gen, begeis­terte Key­board-Spiel­er. In den meis­ten Fam­i­lien sprechen sich die Eltern für einen frühen Beginn der Kinder in den Musikschulen aus. Unbe­grün­det ist diese Favorisierung nicht. Grund­sät­zlich gibt es kaum ein Alter, in dem Kinder so inten­siv neue Dinge erler­nen, wie im Vorschu­lal­ter. Sie kön­nen hier in kürzester Zeit neue Inhalte aufnehmen und umset­zen, was natür­lich nicht nur den Sprach-, son­dern auch den Musikun­ter­richt erle­ichtert.

In den let­zten Jahren haben die Key­board-Her­steller darauf reagiert, dass sich immer mehr Eltern einen frühen Ein­stieg wün­schen. Die ersten Kinderkey­boards wer­den daher schon ab einem Alter von drei Jahren ange­boten. Diese reichen aus, um die Kinder langsam an ein Key­board her­anzuführen. Die Ein­stiegsmod­elle kom­men mit ein­er kleineren Tas­te­nan­zahl aus. Dadurch sind sie über­sichtlich­er und Kindern gelingt es leichter die ersten ein­fachen Melo­di­en nachzus­pie­len.

Schon ab einem Alter von vier Jahren kön­nen Kinder mit den klas­sis­chen Stan­dard-Key­boards starten, die für den Heimge­brauch ange­boten wer­den. Auch hier reichen zu Beginn die ein­fachen Mod­elle aus. Soll noch nicht im Rah­men des pro­fes­sionellen Key­boar­d­un­ter­richts geübt wer­den, son­dern möcht­en sich die Kinder erst ein­mal aus­pro­bieren, bietet sich ein Leucht­tas­tenkey­board an. Geräte dieser Art sind schon für weniger als 100 Euro erhältlich. Der Klang ist hier mit hochw­er­tigeren Geräten nicht ver­gle­ich­bar.

Am besten ler­nen Kinder das Key­board­spie­len natür­lich in ein­er Musikschule. Doch wie bei allen Instru­menten muss hier der indi­vidu­elle Ken­nt­nis­stand der Kinder berück­sichtigt wer­den. Grund­sät­zlich soll­ten Kinder für das Key­board­spie­len zumin­d­est alle Buch­staben des Alpha­bets ken­nen. Zudem ist es vorteil­haft, wenn sie mit dem kom­plex­en Noten­sys­tem ver­traut sind. Ist Bei­des gegeben, kön­nen Kinder ab einem Alter von 6 bis 7 Jahren mit dem pro­fes­sionellen Klavier­spiel begin­nen und sich für den Unter­richt an ein­er Musikschule entschei­den. Natür­lich sind auch Aus­nah­men nach unten und oben möglich. Es gibt Kinder, die schon früh sig­nal­isieren, dass sie ein Instru­ment erler­nen möcht­en. Bei anderen sind Bere­itschaft und Diszi­plin, die dafür benötigt wer­den, erst später vorhan­den.

Ein Ein­stieg in den Key­boar­d­un­ter­richt ist in jedem Alter möglich. Auch Erwach­sene kön­nen sich noch mit dem Instru­ment und seinen Möglichkeit­en ver­traut machen. Bei einem frühen Ein­stieg bietet sich jedoch ein entschei­den­der Vorteil. Kindern fällt das Erler­nen eines Instru­ments deut­lich leichter als Erwach­se­nen. Bei Erwach­se­nen laufen Lern­prozesse ganz anders ab. Kinder soll­ten zudem nur dann das Key­board­spie­len in ein­er Musikschule erler­nen, wenn sie es auch wirk­lich möcht­en. Macht der Unter­richt den Jun­gen und Mäd­chen keinen Spaß, wird das Ler­nen zur Qual und die Erfolge wer­den auf sich warten lassen. Zudem sind sich viele Kinder zu Beginn nicht sich­er, welch­es Instru­ment sie spie­len möcht­en. Hier ist es vorteil­haft, wenn in den Musikschulen ver­schiedene Schnup­perkurse besucht wer­den kön­nen. So kön­nen sich die Kinder in diversen Instru­menten aus­pro­bieren und kön­nen ihren Favoriten ein­fach­er ermit­teln.

Wenn sich der Nach­wuchs dann für das Key­board entschei­det, soll­ten Eltern auch ein eigenes Gerät für Zuhause kaufen. Damit kann flex­i­bel auch nach der Musikschule und an den Woch­enen­den geübt wer­den.

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