Jürgen Drews: „Ja, ich war schon immer ein Verrückter“


Die Lieder
„Ein Bett im Kornfeld“, „Ich bau Dir ein Schloss“ oder „Das ist der Moment“ von Jürgen Drews können zahlreiche Fans textsicher und rhythmisch passend jederzeit mitsingen. Wer kann allerdings etwas über die ersten Schritte ins Musikgeschäft des Sängers erzählen? Neben treuen Fans werden diese Details nur wenige Menschen aus dem Stegreif wiedergeben können. Anlässlich seines 75. Geburtstags in diesem Jahr (geboren am 02.04.1945), veröffentlichte der Sohn eines Chirurgen seine Autobiographie mit dem Titel „Es war alles am besten – die Geschichte meines bewegten Lebens“.

Darin werden viele Episoden des Künstlerlebens erzählt und im typischen Jürgen-Drews Stil (humorvoll, freundlich, aber dennoch sehr aussagekräftig) präsentiert.

Popschlager Aktuell hat sich die Autobiographie für EUCH mal etwas näher angesehen und greift zwei wesentliche Kapitel heraus.

Wie ist Jürgen Drews zu der Fähigkeit gekommen, Banjo spielen zu können?

Für viele Schlager-Fans ist es ein bekanntes Bild: Jürgen Drews betritt die Bühne, sein Banjo um den Hals, und beginnt mit der Darbietung seiner Lieder. Vielleicht hat sich der Eine oder Andere schon einmal gefragt, wie der Sänger zu dem Talent gekommen ist, dieses Instrument zu lernen?

Diese Antwort liefert Jürgen Drews in der Autobiographie unter dem Kapitel „Irgendwann, irgendwo, irgendwie“ sehr ausführlich: „Für meine eher extrovertierten Eltern (an anderer Stelle beschreibt sich Jürgen Drews mit Blick auf seine Jugendjahre als schüchtern) war meine große Schüchternheit ein Problem, sie hatten schon überlegt, mich in eine Therapie zu schicken. Da hörte mein Vater über Patienten, dass eine Jazz-Band aus Schleswig – (…) – einen Banjo-Spieler suchte“. Dies griff der Vater sofort auf und wollte, dass der Sohn diese Aufgabe übernehme.

Jürgen antwortete seinem Vater damals aber umgehend: „Was zur Hölle war ein Banjo? Ich kann aber nicht Banjo spielen“. Ehe sich der Junge versah, hatte er bereits Unterricht bei einem Banjo-Lehrer, der ihm den Umgang mit diesem Instrument nahebrachte.

Eines steht fest: der Lehrer hatte damals gute Arbeit geleistet, denn die Klänge des Banjo geben den Liedern von Jürgen Drews einen besonderen Klang und Wiedererkennungswert.

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

„Der König von Mallorca“ – wie kam es dazu?

Die Bezeichnung „König von Mallorca“ für Jürgen Drews ist, weit über die Schlagerwelt hinaus, in den Sprachgebrauch übergegangen. Dass er viele Jahre auf der Lieblingsinsel der Menschen aufgetreten ist und seine Lieder gesungen hat, ist mehr als bekannt. Bekam er deswegen, durch die Auftritte den ehrenvollen Titel „König von Mallorca“?

In dem gleichnamigen Kapitel „König von Mallorca“ gibt Jürgen Drews dazu die Antwort. Es heißt: „(…) Daran musste ich wieder denken und unwillkürlich laut lachen, als ich ihn plötzlich sagen hörte: „Leider hat man uns mitgeteilt, dass König Juan Carlos absagen musste, weil er kein Deutsch kann. Aber wir haben hier die wahren Könige von Mallorca – Costa Cordalis und Jürgen Drews!“. (…) „Die Presse griff dieses Etikett bereitwillig auf, und so entstand plötzlich mein neuer Name“.

Für Jürgen Drews wurde in der Sendung „Wetten, dass“ nicht nur ein neuer Name kreiert, sondern es entstand aucuh eine Freundschaft zum Showmaster Thomas Gottschalk.

Popschlager Aktuell dankt Jürgen Drews für die Veröffentlichung des Buchprojekts und wünscht ihm und seiner Familie weiterhin alles Gute und viel Gesundheit.

Titel: Es war alles am besten
Autor: Jürgen Drews
Erscheinungsdatum: 17. August 2020
Verlag: Goldmann
Format: Buch/E-Book
Typ: Autobiographie

Jetzt bestellen bei Thalia*
Jetzt bestellen bei Buecher.de*
Jetzt bestellen bei Weltbild*

Schreibe einen Kommentar