Kurioser Namens­streit um Eloy de Jong

© German Popp

Kurioser Namens­streit um Eloy de Jong

Eloy de Jong, der ehema­lige Boygroup-Star von Caught in the Act und jetziger Schla­ger­sänger (Kopf aus, Herz an) muss ab sofort seinen Namen ändern. Der Grund: Ein kurioser Names­streit mit der deut­schen Art-Rock-Band Eloy. Die im Jahr 1969 gegrün­dete Band möchte gegen den derzeit sehr erfolg­rei­chen Nieder­länder ein Auftritts- und Produk­ti­ons­verbot unter dem Namen „Eloy“ erwirken. Eine mögliche Verwechs­lungs­ge­fahr zwischen den Musi­kern soll somit ausge­schlossen werden können.

Im Gespräch mit RTL erklärte Band-Gründer Frank Born­e­mann (73): „Der Braten ist längst gegessen. Ich wünsche Eloy alles Gute, keiner will dem anderen was, aber ich möchte auch nicht, dass Fans irri­tiert werden.“ Über­i­gens: Während seiner Zeit bei Caught in the Act (1992-1998) als auch bei vergan­genen Solo-Projekten (2004) von Eloy de Jong war diese „Verwechs­lungs­ge­fahr“ nie ein Thema gewesen.

Eloy (de Jong) selbst versteht die Welt nicht mehr und gibt eben­falls bei RTL zu verstehen: „Für meine Tochter bin ich Papa Eloy, für meine Mutter, Schwester und Partner bin ich Eloy und für meine Fans heiße ich auch so, seit dem ich bekannt bin“.

Sein Manager Chris­tian Geller muss nun aber schnell eine Lösung finden, denn ab sofort müssen auch alle Front­cover des aktu­ellen Albums „Kopf aus, Herz an“ geän­dert werden. „… nur bereits bestehende Bestände dürfen noch ausver­kauft werden“ so der Manager gegen­über RTL.

In Zukunft wird der nieder­län­di­sche Enter­tainer dann wohl immer unter seinem voll­stän­digen Namen – Eloy de Jong – auftreten und produ­zieren.