Michael Wendler: „Die Maske fällt“ in der Kritik

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Mit dem Titel „Die Maske fällt“ eröffnet Michael Wendler sein gleichnamiges Album, der Song, mit einem kurzen Geigen-Intro, entwickelt sich sehr schnell zu einem flotten und tanzbaren Discofox wie man ihm aus dem Hause Wendler gewohnt ist. „Janine“ lautet dann schon bereits der nächste Tanzflächen Füller, ein knackiger Discofox der sich nahtlos an die bereits bekannten Traumfrauen „Nina“ oder „Jessica“ aus früheren Alben anschließt.

Auf dem dritten Song „Wovon träumst du“ flüchtet Michael Wendler sich dann das erste mal nach Venedig – ebenfalls mit einem schönen Geigen-Intro entwickelt auch dieser Track sich schnell zu einem echten Popschlager aus dem Hause Wendler. „Löwin mit Herz“ ist quasi eine Fortsetzung des vor einigen Jahren veröffentlichten Titel „Suche treuen Löwen“ denn auch hier wird nach dem idealen Sternzeichen gesucht, das ganze wurde in einen schönen 3/4 Takt gepackt und ist daher auch sicherlich ein weiterer Kandidat für die Discofox-Freunde.

Einsame Männer„, „Zelt auf Westerland“ und „Rock me Dancer“ braucht man nicht näher vorzustellen – diese Titel sind echte Foxbretter und überzeugten schon auf der Konzert Tournee von Michael Wendler im vergangenen Jahr. Mit „Wer beschützt dich jetzt“ folgt ein Song der vom ersten Takt an durchweg zum Tanzen animiert und als Favorit der großen Fangemeinde des Popschlager Sängers gilt.

Ich lieb dich“ ist ein weiterer gute Laune Track der beim großen Arena Konzert in Oberhausen noch als „My Miami Girl“ präsentiert wurde. Der Text hat sich ein wenig verändert – ist halt Geschmackssache! „Die Erde bebt schon wieder“ (quasi Teil 2 des bekannten Tracks „Die Erde bebt“) ist ebenfalls ein typischer Wendler Song mit gutem Beat und Potential zum Tanzflächen Füller. Nicht sehr viel neues bietet leider der Titel „Ciao Berlin“ von der Melodie und einigen Textpassagen erinnert dieser doch sehr an den Song „What a Lie“ der bereits auf dem Eurodance-Schlager Album „Come Back“ enthalten ist… schade.

Was für Bryan Adams der „Summer of 69“ war ist für Wendler der „Sommer 99“ hier geht es ein weiteres Mal nach Venedig. Ein sehr schöner Titel der zum träumen einlädt und das Tanzbein trotzdem nicht stillstehen lässt. Mit dem eigentlichen Abschluss Track „Volltreffer“ zeigt Michael Wendler seine Gefühlvolle Seite, eine wunderbare Ballade die man so nicht erwartet hätte, ein zusammenfassender „Hitmix“ schließt das neue Werk endgültig ab.

Fazit: Kommerziell, Tanzbar, Wendler! Die Maske ist zwar nicht wirklich gefallen aber Michael Wendler überzeugt wieder einmal mit dem was er am besten kann – richtig guten Popschlager und genau das ist es was seine Fans hören möchten.

Redaktion
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