Neues Album am Start: “Dafür lebe ich” von Anni Perka

© Sandra Ludewig

Neues Album am Start: “Dafür lebe ich” von Anni Perka

Es geht ihr um Sinnlichkeit und Sinn, um inspiri­erende und intime Momente, um die große Liebe und ein pos­i­tives Lebens­ge­fühl, und vor allem auch um die ver­meintlich kleinen Dinge und Momente, für die es sich zu leben lohnt: „Dafür lebe ich“ heißt das zweite Stu­dioal­bum von Anni Per­ka, die im Jahr 2016 sen­sa­tionell mit ihrem „Lass uns träumen“-Debüt durchges­tartet ist und inzwis­chen allein bei YouTube View-Zahlen im Mil­lio­nen­bere­ich ver­bucht. Noch facetten­re­ich­er und gefüh­lvoller als der gefeierte Vorgänger, liefert die attrak­tive Ham­burg­erin mit ihrem neuen Long­play­er zugle­ich ein erstes Pop­schlager-High­light des neuen Jahres: „Dafür lebe ich“ erscheint am 31. März 2018 bei TELAMO / Warn­er Music.

Hat­te sie zulet­zt die Wartezeit auf dieses neue Album vor rund einem Jahr mit ein­er um gle­ich vier Titel erweit­erten Geschenkedi­tion des Debüts verkürzt, sind es nun 13 brand­neue Titel, mit denen sie das emo­tionale Spek­trum ihres Sounds aber­mals erweit­ert: von Pop­schlager-Hym­nen bis hin zu verträumten Bal­laden, von epis­chen Melo­di­en über puren Min­i­mal­is­mus bis hin zu 100% tanzbaren Tracks ist alles dabei auf „Dafür lebe ich“ – und fest ste­ht: Anni Per­ka liebt die Vielfalt, das Tanzen, das Sich-fall­en-Lassen, das Träu­men.

Gle­icher­maßen auf anges­tammte Pro­duzen­ten und Song­writer, wie auf ganz neue Mit­stre­it­er (z.B. die Teams Moderegger/Staudenmayer, Wittgruber/Reitz) set­zt Anni Per­ka dieses Mal und erschafft so ein buntes, schillern­des Update – das dann auch passend mit „Alle Far­ben dieser Welt“ (aus der Fed­er von Ekki Stein & Co.) begin­nt: „rosarot und himmelblau/wir feiern bis zum Mor­gen­grauen“, singt die 28-Jährige, die schon hier auf Euphorie pur, auf Dance-Schwung und unbe­d­ingte Lebens­freude set­zt. Einen Großteil der Kom­po­si­tio­nen steuerte jedoch auch dieses Mal ihr anges­tammter Song­writer und Pro­duzent Matthias Hass bei: „Voll Energie, zu allem bere­it“ präsen­tiert sie sich so im emo­tionalen Titel­song, der wie die darauf fol­gende, wun­der­schöne Bal­lade „Mit dir bin ich stark“ aus der Fed­er des Gram­my- und ECHO-Gewin­ners stammt.

Nach dem mit einem epis­chen Schweif daherk­om­menden „Madeleine“ rückt sie mit „Liebesmolekül“ einen Teil ihres Wesens in den Mit­telpunkt, auf den sie manch­mal mehr hört, als ihr lieb ist: Ein ultra­zeit­genös­sis­ches Pop-Arrange­ment bringt dieses schw­er kon­trol­lier­bare Molekül zum Glühen – was ähn­lich elek­tri­fiziert klingt wie der Song „Wie von einem anderen Stern“, in dessen Ver­lauf sie sich dem Mag­net­feld eines Mannes kaum entziehen kann. Zwis­chen einem ruhigeren, als Pop­song ver­pack­ten Treueschwur („Das steh ich mit dir durch“), zeit­losem Pop­schlager („Halt die Erde an“), sucht sie zu wun­der­schö­nen Pianok­län­gen nach der einen großen Liebe: „Es muss den einen geben/für ein ganzes Leben“ (aus der Bal­lade „Die Antwort bist du“).

Kein biss­chen grau oder trist klingt ihr „Regen von Ams­ter­dam“, durch den sie musikalisch tanzt und die Zuhör­er mit­nimmt auf ein wahnsin­nig schwungvolles Liebesaben­teuer in der nieder­ländis­chen Metro­pole. Und nach­dem auch „Der Meist­ge­suchte“ in ein großes, elek­trisieren­des Finale mün­det, gibt es mehr prick­el­nde Dance-Arrange­ments für die Tanzfläche („Ich lass los“) und schließlich einen emo­tionalen Schlusspunkt: „Die Welt ste­ht still“ klingt tat­säch­lich wie ein umw­er­fend­es „Feuer­w­erk aus Glücks­ge­fühl“, wenn sie zu ganz ruhi­gen Klavier­pas­sagen noch ein­mal ihre ganze Stim­mge­walt aus­pack­en darf.

Anni Per­ka sorgte schon sehr früh mit ihrer Aus­nah­mes­timme für Furore: Auf Sprechrollen für Werbespots, die sie schon als kleines Mäd­chen über­nahm, fol­gten so unter­schiedliche Sta­tio­nen wie Musi­cal, The­ater, Tanz, Foto­ses­sions und zudem größere Syn­chron­rollen (Stu­dio Ham­burg). Anknüpfend an ihre Aus­bil­dung an der Stage School in ihrer Heimat­stadt Ham­burg, konzen­tri­erte sie sich schließlich voll und ganz auf den Gesang: Nach zahlre­ichen und regelmäßi­gen Auftrit­ten, hat die heute 28-Jährige im Jahr 2015 mit dem Gram­my-/ECHO-Gewin­ner Matthias Hass/Dexter Music (Annett Louisan, Roger Cicero, Patrick Nuo) und einem Team von renom­mierten Autoren ihr Debü­tal­bum „Lass uns träu­men“ aufgenom­men, auf dem sie ein ansteck­endes Mix aus Pop-Schlager, Dance-Tracks und bewe­gen­den Bal­laden präsen­tierte. Veröf­fentlicht im Feb­ru­ar 2016, bescherte ihr das Debüt auf Anhieb einen ful­mi­nan­ten Top-10-Chart-Entry in den Offiziellen Deutschen Schlager Charts.

Auch ihre Sin­gleauskop­plun­gen ent­pup­pten sich der­weil als echte Dauer­bren­ner – so verze­ich­nen z.B. die Clips zu „Bitte melde dich“ und „Tanz auf dem Vulkan“ inzwis­chen kom­biniert knapp 1,5 Mil­lio­nen Views bei YouTube.

Nun also knüpft sie an diese sen­sa­tionellen Erfolge an und ver­tont ein­drucksvoll ihre Welt und ihre Wün­sche, ihre Gefüh­le und ihre Sehn­süchte – auf dem kom­menden zweit­en Album „Dafür lebe ich“.

Anni Perka Dafür lebe ich

Anni Perka: „Dafür lebe ich“

Quelle: Telamo




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