Nino de Angelo: Sein neues Album “Liebe für immer” erscheint im Februar 2017

© German Popp/Telamo

Nino de Angelo: Sein neues Album “Liebe für immer” erscheint im Februar 2017

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Es ist eine tri­umphale Rück­kehr als Sänger und Song­writer – und zugle­ich das neueste Resul­tat ein­er jahrzehn­teal­ten Liebe zur Musik: NINO DE ANGELO meldet sich Anfang 2017 mit brand­neuem Mate­r­i­al zurück und präsen­tiert damit das wom­öglich per­sön­lich­ste und lei­den­schaftlich­ste State­ment sein­er Kar­riere. Das Album „Liebe für immer“, das erste für sein neues Label Telamo, erscheint am 03. Feb­ru­ar 2017.

Da die klan­gliche Palette dieses Albums der­maßen groß angelegt ist – von sehn­süchtig bis mitreißend, von gefüh­lvoll bis tanzbar –, darf „Liebe für immer“ tat­säch­lich auch als eine Liebe­serk­lärung an die ver­schiede­nen Gen­res gel­ten, die Nino de Ange­lo seit Anfang der Achtziger erkun­det und zugle­ich inten­siv mit­geprägt hat. Von Schlager bis Pop, mal mit Soul-, mal mit Dance- oder mal auch mit Rock-Ein­schlag, tritt er auf der neuen LP dabei nicht nur durch­weg als beg­nade­ter Co-Song­writer in Aktion, denn auch sämtliche Texte hat er selb­st mit­geschrieben und gemein­sam mit Lalo Titenkov zudem die Pro­duk­tion des Long­play­ers über­nom­men. Kein Wun­der, dass dieses Album zu 100% seine Hand­schrift trägt – und vom ersten Takt an unter die Haut geht…

Ich war jen­seits von Eden / fast mein ganzes Leben“, begin­nt sein ergreifend ehrlich­er und ungeschön­ter Blick zurück, den er schon auf der gefeierten Vor­ab-Sin­gle „So lang mein Herz noch schlägt“ präsen­tiert: ein epis­ch­er, eupho­risch­er Pop­song, der immer wieder abhebt und diese Rück­kehr per­fekt ein­läutet. Sind der Geschmack von „kaltem Asphalt“ und die schwieri­gen Jahre, die es auch gab, mit diesem Sin­glevor­boten schon mal vergessen, bricht er mit der Bal­lade „Angel“ danach in sehr viel ruhigere, verträumtere Gefilde auf. Wie für den näch­sten Som­mer gemacht wirkt dage­gen „Bis ans Ende der Zeit“: Lockere Arrange­ments, luftige Gitar­ren, bren­nende Herzen und Emo­tio­nen pur – so klingt 100% zeit­genös­sis­ch­er Pop­schlager à la de Ange­lo.

Nach dem läs­si­gen „Das ist der Augen­blick“ bezieht der Sänger zu den Oh-oh-Ohs von „Zur Hölle mit der Liebe“ eine klare Posi­tion über einem vielschichti­gen Arrange­ment – und bringt ein Gefühl auf den Punkt, das wohl viele Men­schen ken­nen: Warum noch ein­mal alles riskieren, wenn „die volle Dröh­nung aus Lei­den­schaft“ so oft schon zu Leid und Kum­mer geführt hat? Die Antwort liefert er ein paar Songs später mit „Mach das noch mal“: Hier unter­malt ein rock­iger Refrain die Gegen­po­si­tion – keine Angst vor zweit­en Anläufen, die Liebe gewin­nt ja doch!

Eine Liebe für immer“ schlägt hoff­nungsvoll in dieselbe Kerbe, wenn der Mann mit apulis­chen Wurzeln sog­ar ital­ienis­che Zeilen ein­streut und sein großes The­ma danach weit­er beleuchtet: von „Mon amour Cherie“ bis „Herz an Herz“, wo Klavier und Stimme sich aneinan­der­schmiegen, bis das wuchtige Schlagzeug den Liebess­chwur unter­stre­icht: „Ich glaub ich bin verloren/wenn ich dich ver­li­er’“.

Noch mehr Tem­po, mehr Rock-Ein­schlag gibt’s mit den Gitar­ren von „Immer im Grenzbere­ich“, woraufhin der All­rounder weit­ere Album-High­lights (z.B. „Unendlich weit“, „Tat­too“) präsen­tiert, um dann lei­den­schaftlich klarzustellen, dass er sich nicht ver­biegen lässt: „Du musst mich nehmen wie ich bin“ heißt seine eupho­rische Hymne über Akzep­tanz, die auch ganz klar für die Tanzfläche gemacht ist. „Nicht jed­er Kuss macht süchtig“, heißt es auf dem abschließen­den „Nicht alle Wege führen nach Rom“, zu dem es auf dem der exk­lu­siv­en und lim­i­tierten Fan­box-Edi­tion (inkl. DVD + Zugaben) beiliegen­den Album und der Dig­i­tal-Ver­sion noch einen Bonusti­tel gibt: „Rud­is Song (Big Broth­er)“. Die Mes­sage: „Wer gewin­nen will/muss auch mal was riskieren“ und „ain’t no rea­son to feel blue“ – kein Grund für schlechte Laune, denn auch über defti­gen Rock­sounds macht der Sänger eine gute Fig­ur!

Im Dezem­ber 1963 in Karl­sruhe als Domeni­co Ger­hard Gor­goglione geboren, ist Nino de Ange­lo schon seit dem Mega-Hit „Jen­seits von Eden“ eine feste Größe in der deutschsprachi­gen Musik­land­schaft: Aufgewach­sen in Köln, sollte er in ein­er Piano­bar ent­deckt wer­den und nahm daraufhin schon als 17-Jähriger seine erste Plat­te auf. Aus dem „Nino“, unter dem der junge Domeni­co, der sich vor dem Stimm­bruch eher auf Karate konzen­tri­ert hat­te, seine ersten Songs pub­lizierte, wurde schon 1982 dann „Nino de Ange­lo“ – ein Name, den man wenig später sog­ar in Neusee­land kan­nte, als er den von Drafi Deutsch­er kom­ponierten Titel „Jen­seits von Eden“ auf Platz 1 der deutschen Charts kat­a­pul­tierte. Doch damit nicht genug: Platz 1 war’s auch in Öster­re­ich und der Schweiz, dazu Edel­met­all hierzu­lande, wie auch für das gle­ich­namige Album, und oben­drein die Ein­trittskarte für die größten TV-Shows wie z.B. „Men­schen ’84“.

Im weit­eren Ver­lauf der Achtziger legte Nino de Ange­lo nicht nur etliche weit­ere Hits wie „Atem­los“ (#20) und „Doch Trä­nen wirst du niemals sehen“ vor, son­dern glänzte par­al­lel zu seinen gefeierten Auftrit­ten auch damals schon als Schaus­piel­er (z.B. „Die Berti­nis“). Mit „Flieger“, von Dieter Bohlen pro­duziert, ging er beim Euro­vi­sion Song Con­test an den Start und lan­dete damit nach „Samu­raj“ gle­ich noch einen weit­eren Top-15-Hit. Nach Abstech­ern in Rock- und Dance-Gefilde (Cpt. Galaxy), sorgte er in den Neun­zigern auch mit Peter Maf­fay und dem Musi­cal „Tabalu­ga und Lil­li“ für Furore – musste danach aber eine krankheits­be­d­ingte Pause ein­le­gen.

Pro­gram­ma­tisch zu ver­ste­hen war der Titel „I Can See The Light“, auf den de Ange­lo das Duett „Hand in Hand“ (mit Clau­dia Jung) fol­gen ließ, um sich pünk­tlich zur Jahrtausendwende „Schwindel­frei“ zu präsen­tieren: Der Auf­takt zu ein­er ganzen Serie von Alben, die alle­samt die deutschen Charts aufmis­chen soll­ten. Nach „Solange man liebt…“ (2002) und „Nino“ (2005), ver­ab­schiedete er sich von seinem Men­tor Drafi Deutsch­er im Jahr 2007 – auf der LP „The Last Mile“. In diesem Jahrzehnt ließ er dann mit etwas Abstand zunächst seine gefeierte (und über­raschende!) Zusam­me­nar­beit mit Eko Fresh („Jen­seits von Eden“) fol­gen, um dann mit dem Top-75-Album „Das Leben ist schön“ (2012) unter anderem zu beweisen, dass man „niemals zu alt ist, um jung zu sein“ (um es mit einem der Titel zu sagen). Zulet­zt hat­te de Ange­lo, der auch immer wieder bei „Unter Uns“ geglänzt hat, auf „Meis­ter­w­erke – Lieder meines Lebens“ per­sön­liche Favoriten aus fünf Jahrzehn­ten neu inter­pretiert – und damit sog­ar die Top-30 erobert.

Mit „Liebe für immer“ meldet sich Nino de Ange­lo ful­mi­nant zurück – und präsen­tiert das wom­öglich per­sön­lich­ste State­ment sein­er inzwis­chen dreiein­halb Jahrzehnte umspan­nen­den Kar­riere.

Quelle: TELAMO




3 Kommentare

    • Hal­lo San­dra,

      Ja das stimmt. Nino de Ange­lo wird 2017 auf eine kleine Tournee gehen. Die ersten Ter­mine sind:

      05.03.2017 — Rhein-Mosel-Halle • Koblenz
      10.03.2017 — Marstall • Putbus/Rügen
      01.04.2017 — The­ater a. d. Ilme­nau • Uelzen
      06.04.2017 — Brun­nenthe­ater • Helm­st­edt

      Viele Grüße
      Pop­schlager Aktuell

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