Popschlager Aktuell im Interview mit Lee Baxter (Caught in the Act)

© Lee Baxter

 

Pop­schlager Aktuell hat Lee Bax­ter und seinen Pro­duzen­ten Paul Glaser zum Inter­view in Dort­mund getrof­fen und über Lee’s neue Solo-Kar­riere, das Pop­schlager Total Open Air in Ober­hausen sowie über ein möglich­es “Caught in the Act” Come­back gesprochen.

Hal­lo Lee, Hal­lo Paul vie­len Dank für das kurzfristige Inter­view mit Pop­schlager Aktuell. Nach über 17 Jahren startet dein offizielles Büh­nen Come­back am 01. August beim “Pop­schlager Total” Open Air in Ober­hausen. Was hat dich per­sön­lich zu einem musikalis­chen Come­back bewogen ?

Lee Bax­ter: Ich habe 2011 in einem Film namens “Pro­file of Fear” mit­ge­spielt und wurde gefragt, ob ich dafür den Titel­song sin­gen möchte, das habe ich dann getan. Der Song heißt “No one but myself” (geschrieben von Paul Glaser). Die Reak­tio­nen waren so pos­i­tiv, dass ich dadurch den Mut und die Inspi­ra­tion gefun­den habe, wieder mit Überzeu­gung Musik zu machen.

Das Event in Ober­hausen spricht ja schon eine klare Ziel­gruppe an. Weißt du was dich erwartet ?

Lee Bax­ter: Ich habe gehört, dass die Leute bei diesem Event ein­fach Lust auf Par­ty haben und auf mod­erne Uptem­po Schlager Songs ste­hen.

Sagen dir auch Namen wie Michael Wendler oder Nor­man Lan­gen etwas ?

Lee Bax­ter: Ich kan­nte die bei­den Sänger bish­er nicht, aber jet­zt kenne ich Michael Wendler. Ich habe gehört, dass er in der Schlager­szene schon seit Jahren sehr bekan­nt und erfol­gre­ich ist.

Dein neuer Musik­stil geht ja zum Teil in eine ganz andere Rich­tung als zu den Zeit­en von CITA. Wie würdest du deine Musik jet­zt am ehesten beschreiben ?

Lee Bax­ter: Meine neuen Songs “This side of Eden” und “For what it’s worth” haben einen rock­igeren Sound und zeigen, dass ich auch andere Sachen sin­gen kann als die Caught in the Act Songs. Der Musik­stil ist schw­er zu beschreiben. Manche Songs sind ein biss­chen rock­iger, aber es sind auch Songs dabei, bei denen ich sehr viele Emo­tio­nen mit mein­er Stimme rüber­brin­gen kann. Das ist auch das, was die Fans zu mir sagen…dass ich eine gefüh­lvolle Stimme habe.

Vor einiger Zeit kur­sierte das Gerücht das du es von dir ein TV Come­back bei “Gute Zeit­en, schlechte Zeit­en” geben wird. Liegt da schon ein konkretes Ange­bot vor ?

Lee Bax­ter: Nein, lei­der gibt es kein offizielles Ange­bot von “Gute Zeit­en Schlechte Zeit­en”, aber es wäre toll, wenn wir die Chance bekom­men wür­den, dort unser Come­back zu feiern, denn dieses For­mat war entschei­dend für unseren Durch­bruch in der Musik­szene.

Ver­misst du die alten Zeit­en mit Eloy, Ben & Bas­ti­aan auf der Bühne zu ste­hen ?

Lee Bax­ter: Ja definitv, ich ver­misse es, mit Eloy, Ben­jamin und Bas­ti­aan auf der Bühne zu ste­hen. Zu viert fühlt man sich auf der Bühne viel stärk­er, wie eine große Gang, so unbe­sieg­bar mit deinen Brüdern, die dich unter­stützen.

Du kannst dir also auch gut ein Come­back als “Caught in the Act” vorstellen ?

Lee Bax­ter: Ja, ich kann mir ein CITA Come­back gut vorstellen. Im August set­zen wir uns zusam­men, um konkrete Pläne für 2016 zu besprechen.

Wie denkst du hat sich die Zeit im Ver­gle­ich zu damals verän­dert (musikalisch gese­hen) ?

Lee Bax­ter: Boy­bands existieren immer noch, aber sie tanzen weniger und reiben sich zum Beispiel nicht mehr mit Öl ein (lacht). Der Fokus liegt heute mehr auf der Qual­ität des Gesangs. Was die generellen Musik­stile ange­ht, ist es schwierig, die Verän­derung konkret zu beschreiben. Genau wie im Fash­ion­bere­ich entwick­elt sich auch die Musik ständig weit­er. In den 90ern gab es viel mehr “Hap­py house music” und eingänge Dance Songs, dies scheint etwas abgenom­men zu haben. Wenn man einen Song aus den 90ern im Ver­gle­ich zu einem heuti­gen Song hoert, dann hört man sofort den Unter­schied in Bezug auf den Sound Die Dinge müssen cool­er sein als zuvor. Aber auf der anderen Seite gibt es auch viele Wieder­hol­un­gen oder Musik­stile kom­men, genau wie es auch mit der Mode ist, zurück. Zurzeit scheint es ein Revival des 80er Sounds zu geben.

Ste­hen in Zukun­ft noch weit­ere Pro­jek­te für dich als Solo Kün­stler an ?

Lee Bax­ter: Ja! Ich habe let­zte Woche ein “Lim­it­ed edi­tion Album” veröf­fentlicht, aber ich würde gern Ende des Jahres oder näch­stes Jahr ein ganzes Album veröf­fentlichen. Ich habe außer­dem vor, wieder öfter auf der Bühne zu ste­hen und wieder mehr Erfahrun­gen mit Live-Auftrit­ten zu sam­meln. Ich habe jet­zt ger­ade die ersten zwei Auftritte hin­ter mir. Ich war sehr nervös, aber es lief viel bess­er, als ich es mir jemals vorgestellt hätte. Also Dau­men drück­en, dass es so weit­erge­ht.

Wir danken euch viel­mals für dieses Inter­view und wün­schen dir weit­er­hin viel Erfolg.




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