Project Fair Play“ – Mehr Respekt vor geis­tigem Eigentum im digi­talen Zeit­alter

Project Fair Play“ – Mehr Respekt vor geis­tigem Eigentum im digi­talen Zeit­alter

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Musik, Texte, Fotos, Filme – im digi­talen Zeit­alter ist alles immer und nahezu überall verfügbar. Häufig kostenlos. Kostenlos? Nicht wirk­lich! Denn am Ende muss immer ein Preis bezahlt werden. Die Umsonst­ment­a­lität beim Thema Internet kostet nämlich viele Künstler die wirt­schaft­liche Basis ihrer Karrieren. Sie zerstört damit zentrale Grund­lagen unserer Kultur. Doch der Kölner Geiger, Kompo­nist und Produ­zent Lando van Herzog setzt nun mit einem genre­über­grei­fenden Konzept­album ein starkes Zeichen gegen die Entpro­fes­sio­na­li­sie­rung von Kunst und Kultur. Van Herzog versam­melt Künst­le­rinnen und Künstler unter­schied­lichster Prove­nienz für ein gemein­sames Projekt: das Konzept­album PROJECT FAIR PLAY.

Der Autor Frank Schät­zing, die Musiker der Band Söhne Mann­heims, die Sänge­rinnen Mari­anne Rosen­berg und Yvonne Catter­feld, der Trom­peter Till Brönner, die Prager Phil­har­mo­niker, die Schau­spieler Ulrich Noethenund Chris­toph Maria Herbst, der Filme­ma­cher und Oscar-Preis­träger Pepe Danquart, die Webvideo-Künst­lerin Joyce Ilg, der DJ und Produ­zent­Mousse T. und viele andere haben sich vereint, um die Öffent­lich­keit aufzu­rüt­teln und offensiv auf die Folgen geis­tigen Dieb­stahls hinzu­weisen. Es geht ihnen um Fair Play – um Respekt vor geis­tigem Eigentum, um Fragen des Copy­rights in der digi­talen Welt und nicht zuletzt um Fair Play in den Bezie­hungen der Menschen unter­ein­ander.

Als Künstler zu arbeiten und davon leben zu können, ist schwer. Die meisten schaffen das nicht“, so Initiator Lando van Herzog. „Kultur kann nur dann exis­tieren, wenn die Schöpfer der Werke fair entlohnt werden.“ Und er fügt hinzu: „Mit dem Konzept­album PROJECT FAIR PLAY äußern wir Künstler uns das aller­erste Mal zu dieser Thematik und fordern Respekt gegen­über unserer Arbeit.“

Auf PROJECT FAIR PLAY wirken Vertreter unter­schied­li­cher Künste mit. Musiker quer durch alle Stile spielen und singen. Bildende Künstler und Desi­gner wirken an der opti­schen Gestal­tung mit, und Schau­spieler, Come­dians aber auch Sportler inter­pre­tieren zu orches­tralen Zwischen­spielen Texte von Schrift­stel­lern. Auf diese Weise kommen Oscar-, Grammy-, Echo- und Grimme-Preis­träger zusammen. Deut­scher Film­preis­träger, Paralym­pics-Sieger, Welt­re­kord­halter u.v.a. – sie alle lieferten ihre indi­vi­du­ellen Beiträge zu PROJECT FAIR PLAY. Kompo­niert und produ­ziert wurde der über­wie­gende Teil dieses Gesamt­kunst­werks von Lando van Herzog.

Der Initiator Lando van Herzog war schon immer ein Künstler, der sich in seiner Arbeit intensiv mit gesell­schafts­po­li­ti­schen Fragen ausein­an­der­ge­setzt hat. So führte er in Sri Lanka den von ihm für die UNESCO kompo­nierten Frie­dens­song „Maalekum Salaam“ auf, er spielte in dem Kölner Bordell „Pascha“ die Huren­hymne „Sex Work Babe“ und produ­zierte für die Occupy-Bewe­gung den Song „Occupy“. Auch „Born to Be Fair“, der erste offi­zi­elle Fair Trade-Song des Vereins zur Förde­rung des fairen Handels, stammt von ihm. Beim Album PROJECT FAIR PLAY geht es nun im Beson­deren um die Musik selbst – und im Allge­meinen um den Fort­be­stand einer Kultur, in der Künstler von ihrer Arbeit leben können.

Das Album PROJECT FAIR PLAY wird am 07.07. veröf­fent­licht.

Quelle: MCS Berlin




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