Roland Kaiser vom Findel­kind zum Super­star

© Sandra Ludewig

Roland Kaiser vom Findel­kind zum Super­star – heute um 22.10 Uhr im WDR

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Roland Kaiser gilt als einer der Großen des deut­schen Schla­gers. Eine Ikone der Unter­hal­tungs­musik, die die Spiel­re­geln des Erfolgs beherrscht wie kaum eine andere. Ein Star zum Anfassen: nahbar und glaub­würdig. Eine neue WDR-Doku­men­ta­tion zeichnet jetzt den wech­sel­vollen, span­nenden und teils drama­ti­schen Lebensweg und die Karriere von Roland Kaiser nach.

Zusammen mit Freunden wie Götz Alsmann, Sigmar Gabriel, Jan Josef Liefers, Axel Prahl und Karl-Heinz Rumme­nigge, mit Kollegen wie Howard Carpen­dale, Florian Silbe­reisen, Maite Kelly und Beatrice Egli und mit Wegbe­glei­tern wie dem Konzert­ver­an­stalter Dieter Semmel­mann, dem ehema­ligen Ariola-Chef Manfred Rolef und dem Kompo­nisten Joachim Heider gibt der Enter­tainer persön­liche, unbe­kann­tere und auch kriti­sche Einblicke in sein Leben auf der Bühne und hinter den Kulissen.

Im Gespräch mit Außen­mi­nister Gabriel formu­liert der Enter­tainer seine Berufs­ethik: „Unter­hal­tung mit Haltung! Das umreißt, wie ich meinen Beruf verstehe als Künstler auf der Bühne und als poli­tisch bewusster Bürger dieses Landes.“ Neben dem „Echo“ wurde er für sein soziales Enga­ge­ment unter anderem mit dem Bundes­ver­dienst­kreuz ausge­zeichnet. Vor zwei Jahren hielt er in Dresden vor 3.000 Menschen eine viel­be­ach­tete Rede gegen die Pegida-Bewe­gung. Sein Kommentar im Film dazu: „Ich kann keine Rück­sicht darauf nehmen, wie andere das finden. Das muss ich sagen dürfen. Ich will mein Leben nicht nur nach merkan­tilen Inter­essen gestalten. Ich möchte mich gern im Spiegel ansehen können, wenn ich mich rasiere.“

Das Findel­kind „Ronald Keiler“ wächst in armen Verhält­nissen bei seiner Pfle­ge­mutter im Berliner „Milljöh“ auf. Sein Musik­lehrer hält ihn für unmu­si­ka­lisch und schließt den Schüler vom Unter­richt aus. Als Kind träumt Roland Kaiser ohnehin davon, Pilot zu werden. Eine Passion, der er sich zwar nie beruf­lich, aber privat widmet.

Mit der Schla­ger­branche kommt er eher zufällig ins Geschäft. Seine Karriere hält seit mehr als 40 Jahren an und bricht alle Rekorde: über 90 Millionen Plat­ten­ver­käufe, 67 Auftritte allein in der ZDF-Hitpa­rade, stän­diger Gast in TV-Shows, bis zu 50.000 Konzert-Besu­cher bei der dies­jäh­rigen „Kaiser­mania“ am Dresdner Elbufer. Und diese Erfolge trotz schwerer Krank­heit und Lungen­trans­plan­ta­tion, die mitt­ler­weile mehr als sieben Jahre zurück­liegt und eben­falls in der Doku­men­ta­tion thema­ti­siert wird.

Roland Kaiser erfindet sich immer wieder neu. „Mein neues Album ist ein Best of-Album, das eigent­lich keines ist. Ich habe meine größten Hits in zeit­ge­mäßem und über­ra­schendem Stil neu produ­ziert. Kaiser singt Kaiser, aber auch mit groß­ar­tigen Kollegen wie Maite Kelly und Götz Alsmann“. Letz­teren trifft Kaiser auch immer wieder bei Veran­stal­tungen in Münster – dem gemein­samen Wohnort beider Künstler.

Im kommenden Jahr wird Roland Kaiser auf seiner „Arena“-Tour in großen Hallen spielen, die wenig andere deut­sche Künstler füllen können. „Für mich als Berliner Kind war es immer ein großer Traum, mit meinen Musi­kern in der legen­dären Berliner Wald­bühne auftreten zu können. Dass sich dieser Traum für mich erfüllt, werde ich wahr­schein­lich erst dann reali­sieren, wenn ich diese Bühne im September nächsten Jahres betreten werde.“

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Quelle: WDR

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