Ross Antony widmet verstorbenem Vater ein Album

 

Bei meinen TV-Shows und Konz­erten werde ich immer 100% geben, das erwarten die Leute zu Recht von mir und ich kann auch nicht anders. Wenn ich die Energie des Pub­likums merke, da bren­nt bei mir regel­recht etwas durch. Ich liebe es! Es ist das Schön­ste für einen Kün­stler, wenn Du in lachende Gesichter siehst, die mitsin­gen, mit­lachen, ein­fach ihre Sor­gen vergessen und eine super Zeit haben. Wenn ich zu Hause bin, bei mein­er Fam­i­lie und meinen Hun­den, da schalte ich runter – bin ruhiger, gehe spazieren, trinke eine Tasse Tee und lasse das ‚Zirkuspferd‘ mal kurz im Stall zum Aus­ruhen. Haha“. erzählte uns Ross Antony noch vor kurzem im Inter­view.

Dieses Herun­ter­schal­ten, von dem Ross Antony spricht, ist auch auf seinem aktuellen Long­play­er „Schlager lügen nicht – mal laut & mal leise“ zu erleben. Nach­dem er mit seinem gefeierten Album „Schlager lügen nicht“ (2019) sen­sa­tionell Platz 8 in den deutschen Charts erobert hat, zeigt sich Ross Antony auf der neuen Edi­tion „Schlager lügen nicht – mal laut und mal leise“ von sein­er nach­den­klichen, ja gefüh­lvoll­sten Seite.

Mit gle­ich sechs Schlager­al­ben, die seit 2013 erschienen sind, ist Ross Antony zu ein­er fes­ten Größe der Szene avanciert – kein Wun­der, schließlich ver­ste­ht er es wie kaum ein ander­er, gute Laune zu ver­bre­it­en und für aus­ge­lassene Stim­mung zu sor­gen. Mit sein­er neuen Dop­pel-CD zeigt sich der All­round-Enter­tain­er mit britis­chen Wurzeln von ein­er ganz anderen Seite: Auf der erweit­erten Edi­tion „Schlager lügen nicht – mal laut und mal leise“ präsen­tiert er neben dem gefeierten Top-10 Album auch ein­fühlsame Bal­laden, ergreifende Cov­er­songs sowie brand­neue Kom­po­si­tio­nen, die zu den per­sön­lich­sten Auf­nah­men sein­er Kar­riere zählen und ein­fach nur unter die Haut gehen.

Ich habe den wichtig­sten Mann in meinem Leben verloren…meinen Dad“, schrieb Ross Antony Anfang 2017. Mit dieser neuen Edi­tion verneigt er sich nun auch musikalisch vor dem „wun­der­voll­sten und liebevoll­sten Men­schen“, den er gut vier Jahrzehnte lang „Dad“ nen­nen durfte. Wie wichtig ihm diese Beziehung war, unter­stre­icht er nicht nur mit dem Album-High­light „Good­bye Papa“ – dem intim­sten Song sein­er Kar­riere.

Zunächst jedoch wird gefeiert, denn CD1 von „Schlager lügen nicht“ ist klas­sis­ch­er Ross-Antony Sound: Schwungvoll, tanzbar, auf jeden Fall auch „mal laut“ – eben jen­er Hit-Mix, der im Früh­jahr 2019 die deutsche Chart­spitze aufgemis­cht hat­te. Ein schlüs­siges Ganzes ergibt die neue Edi­tion auch deshalb, weil bere­its die Hälfte der Titel vom („laut­en“) Orig­i­nalal­bum seinem Vater gewid­met war – immer­hin liebte sein „Dad“ Stücke wie „YMCA“, „The One and Only“ oder auch „Fies­ta Mex­i­cana“ über alles. Dazu kom­men Par­ty­hits wie „Volare“ oder die deutsche Ver­sion des Glo­ria Gaynor Klas­sik­ers „I am what I am“.

Indem er auf der neuen Bonus CD eine Mis­chung aus den schön­sten Bal­laden der let­zten Jahre, unveröf­fentlicht­en Cov­er­songs und brand­neuen Exk­lu­sivkom­po­si­tio­nen präsen­tiert, lädt der nach­den­klichere, ruhigere Ross vom ersten Takt an zum Träu­men ein. So zaubert er traumhafte Bea­t­les-Melo­di­en (z.B. „Hey Jude“, das Lieblingslied sein­er Mut­ter) auf Deutsch in die Herzen der deutschen Schlager­fans.

Hört man diese neue Edi­tion, sieht man Ross Antony tat­säch­lich auch mit vol­lkom­men anderen Augen – denn so per­sön­lich, so gefühls­be­tont hat man ihn noch nie erlebt.

Wir wün­schen Ross für sein neues Album alles Gute und bedanken uns, dass wir auch die andere Seite des Musik­ers damit ken­nen­ler­nen durften.

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