Tattoos & Schlager-Pop-Rock – Ben Zucker mischt die Szene auf

© Ben Wolf

Ben Zucker: Sein Debütalbum ist vor wenigen Tagen erschienen

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Gle­ich mit sein­er Debüts­in­gle „Na Und?!“ hat Ben Zuck­er die Herzen des Pub­likums im Sturm erobert – und für eine kleine Sen­sa­tion gesorgt: Noch während der TV-Pre­miere von „Na Und?!“, Bens allerersten TV-Auftritt im deutschen Fernse­hen, schoss der Song inner­halb von weni­gen Minuten auf Platz 21 in die iTunes-Charts und mis­chte schla­gar­tig die Stream­ing-Charts auf! …

Seine rau-warme Stimme kriegt man ein­fach nicht mehr aus dem Kopf. Ein per­fek­ter Start für den 33-Jähri­gen, der am 23. Juni sein erstes Album veröf­fentlichte. Höch­ste Zeit also, den charis­ma­tis­chen Berlin­er Musik­er näher ken­nen­zuler­nen:

Tattoos & Schlager-Pop-Rock – Ben Zucker mischt die Szene auf

Es gibt nichts besseres, als ver­liebt zu sein. Ich ver­liebe mich sehr schnell – aber hey, ich bin Sin­gle, ich bin frei!“, erzählt Ben Zuck­er und beschreibt damit auch ein The­ma sein­er Songs. Seine Geschicht­en sind mit­ten aus dem Leben, han­deln von Beziehun­gen, aber auch Tren­nun­gen („Ein­fach weg“), von Fam­i­lien­bindun­gen („Du bist alles für mich“), Fre­und­schaften („Die Welt wartet auf Dich“) und der Heimat („Schön­stes Haus“). „Es ist jet­zt nicht jed­er Song eine Sto­ry aus meinem Leben, aber ich lasse mich von Men­schen inspiri­eren, denen ich begeg­ne. So geh ich durchs Leben — Augen auf und durch.“, beschreibt Ben Zuck­er den kreativ­en Prozess und deutet auf seinen Arm: „Mit dem Album ist es wie mit Tat­toos: Drauf kommt nur, was mich nicht mehr loslässt.“ Die Mis­chung aus Rock und Pop-Ele­menten, gepaart mit sein­er außergewöhn­lichen Stimme und mitreißen­den Tex­ten ist erfrischend direkt und berührend zugle­ich. Ob Bal­lade oder Up-Tem­po-Song, es sind viele ver­schiedene Facetten, die Ben Zuck­er auf seinem Debüt-Album präsen­tiert. Er scheut nicht vor Gefühlen zurück: „Warum sollte ich mich ver­stellen oder ver­steck­en? Was ich füh­le, das sag ich oder sing ich auch!“ Welche Geschichte wie erzählt wird, da exper­i­men­tiert Ben Zuck­er gemein­sam mit den Pro­duzen­ten und betont dabei, dass es oft um Per­spek­tiven­wech­sel geht: „Ich will ja etwas erzählen mit den Songs – und dabei muss ich mich entschei­den: Wie erzählen, dass mir die Leute zuhören? Dra­ma, Lovesto­ry, Action, Thriller – oder etwas Com­e­dy?“

Entwaffnende Texte treffen auf Hammerstimme

Ben Zuck­er ging mit Thorsten Brötz­mann (Unheilig, Matthias Reim, Helene Fis­ch­er) und Philipp Klemz (Glasper­len­spiel „Geiles Leben“) ins Stu­dio und arbeit­ete mehrere Monate an seinem Debüt. Dass Musik sein Lebens­mit­telpunkt würde, das hat Ben Zuck­er schon seit sein­er Jugend gewusst: „Ich hat­te nie einen ‚Plan B‘. Seit ich das erste Mal auf ein­er Bühne stand, gab es für mich nur das eine Ziel: Musik machen“, erzählt er lachend und erin­nert sich an die ersten Auftritte in der Schule und im Garten des Eltern­haus­es. In Berlin hat Ben Zuck­er seine Heimat, sein Herz und seine Home­base. Aufgewach­sen ist er im Osten Berlins, der heutige Stadt­teil Mitte. Kurz vor der Öff­nung der Mauer floh die Fam­i­lie in den West­en. Später kehrten sie zurück nach Berlin und lebten zunächst in einem beset­zten Haus. Für Ben wurde die Musik schnell zum Mit­telpunkt.

Mit 14 Jahren begann er mit Hil­fe seines Vaters, einem großen Neil Young-Fan, Gitarre zu spie­len, coverte zunächst Grunge und Rock­songs auf Englisch, bevor er seine erste Band grün­dete und schließlich begann auf Deutsch zu sin­gen. „Ich wollte meine Gedanken so in Songs erzählen, dass jed­er sie direkt ver­ste­ht. Das stand für mich von Anfang an gar nicht zur Debat­te.“ Die rauchig-kratzige Ham­mer­stimme war schon immer da, wurde durch das viele Proben noch stärk­er und ent­stand tat­säch­lich „Ohne Whiskey, Zigaret­ten und Heis­erkeit“. Es kamen auch ein paar tur­bu­lente Jahre, die Ben aber endgültig hin­ter sich lässt: „Ich habe nicht immer alles richtig gemacht. Da gab es sich­er das eine oder andere, das ich hätte anders lösen oder anders reagieren sollen.“ Seine Offen­heit ist zweifel­los ent­waffnend, denn es geht ihm um das „Hier und Jet­zt“, ohne dabei zu vergessen, wo er herkommt.

Die erste Single „Na Und?!“ & das Debütalbum: Zucker fürs Ohr… und mitten ins Herz

Was Ben Zuck­er immer angetrieben hat? “Ich lebe meinen Traum – und das ist auch der Motor, die Moti­va­tion. Du willst ein­fach, dass es weit­er geht.“ Für den Fußball­fan stand immer fest, dass „Aufgeben keine Option“ ist. Der erste Erfolg macht ihn sehr stolz und set­zt Energien frei: „Meine Sin­gle im Radio und dann live präsen­tieren – das ist ein­fach nur geil.“ Am 23. Juni fol­gt sein Debü­tal­bum und damit das näch­ste, große Kapi­tel, zudem sind etliche Per­for­mances in Pla­nung. Die Fange­meinde wächst täglich – doch wer sind seine größten Fans? “Ist es uncool zu sagen: Meine Fam­i­lie? Aber sie hat mir das wichtig­ste beige­bracht: ‘Arbeite hart, bleib beschei­den… und nimm dich mal bitte nicht zu ernst, Ben!’ ” Seine Musikkar­riere hat der Voll­blut­musik­er, der in und außer­halb Berlins bere­its unzäh­lige Live-Auftritte per­formt hat, fest im Visi­er und startet nun richtig durch. „Na Und?!“ war dabei nur der Anfang…

Quelle: Universal Music




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