Vanessa Mai präsen­tiert ihr neues Album „Schlager“

Vanessa Mai
© Sandra Ludewig

Vanessa Mai präsen­tiert ihr neues Album „Schlager“

Ein Album mit dem eingän­gigen Titel „Schlager“ – und einem Cover, das ein grelles Tattoo auf der Unter­lippe von Vanessa Mai zeigt. Wort und Bild doku­men­tieren auf einen Blick symbo­lisch den Grenz­gang der Künst­lerin, die sich seit ihrem Karrie­re­start als Solo­sän­gerin wenig aus vorge­ge­benen musi­ka­li­schen Schub­laden macht um einen möglichst großen krea­tiven Raum zur Verfü­gung zu haben. Schranken und Zäune, das ist nichts für die im Stern­zei­chen des Stiers gebo­rene Vanessa Mai. Die Balken werden einfach wegge­räumt, die Zäune durch­ge­schnitten, die Schub­laden gesprengt. Das ist keine Absage an das Genre, das der 26-jährigen ohnehin seit ihrer Kind­heit ganz nahe ist, es ist viel­mehr eine bewusste Öffnung zur musi­ka­li­schen Symbiose. „Nirgendwo anders“, sagt Vanessa Mai, „gibt es in den Köpfen so tiefe Gräben zwischen den Musik­rich­tungen, wie in Deutsch­land. Das gefällt mir nicht. Ich möchte nicht auf eines verzichten müssen, um etwas anderes zu probieren.“ Also präsen­tiert Vanessa Mai mit ihrer neuen Doppel-CD ein Album, das mit Sicher­heit für Diskus­si­ons­stoff sorgt. Tiefe Gefühle und rotz­freche Ableh­nung, der One Night Stand, der die Long­life-Liebe wird („Eine Nacht“), Up Tempos, tanzbar („Wieder­sehen“) und Elec­tric Beats („Verdammter Engel“). Ein prall­volles, glit­zerndes Schau­fenster zeit­ge­mäßen Sounds mit 12 Tracks – gekrönt von der unver­wech­sel­baren Stimme von Vanessa Mai.

Eine Geschichte für sich ist schon die Entste­hung der ersten Single – „Wir 2 immer 1“. Kaum zurück von ihrer Studio­ses­sion in L.A., sieht Vanessa Mai einen Insta­gram-Clip: „Was geht, Vanessa Mai? Du scheinst ne richtig korrekte Frau zu sein. Was hältst du davon, wenn wir zusammen ‚nen Song machen? Wär doch krass auf jeden Fall, oder? Würden die Leute auf jeden Fall nicht erwarten und ich hätte auf jeden Fall Lust drauf. Wenn du auch Bock hast, dann meld dich auf jeden Fall!“ Veröf­fent­licht hatte dieses Video Olexesh, einer der ange­sagten und erfolg­reichsten Rapper dieser Tage. Mit seinem Album „Role­xesh“ und der Single „Magisch“ stieg er im März doppelt von 0 auf die 1 der Charts ein. Für Vanessa Mai eine Heraus­for­de­rung: „Hey Olexesh, mein Post­fach explo­diert gerade, weil mir alle dein Video schi­cken und ich find die Idee richtig, richtig krass, weil, ich nehme mein Album gerade auf und möchte sowieso mit diesem scheiß Schub­la­den­denken aufräumen. Und deswegen, ganz ehrlich, wer soll es uns verbieten? Ich hab mega Bock drauf. Komm doch einfach im Studio vorbei und wir gucken, was geht. Ich glaube, es wird magisch.“ Olexesh kam. Sah. Und rappte. Vanessa sang. Und ein hitver­däch­tiger Song war geboren. „Ich mag dieses Vermi­schen von  Genres. Bei ihm war es mir wichtig, wie seine Einstel­lung ist. Da hatten wir aber sofort einen Draht zuein­ander. Er ist auch super höflich und super nett und ganz korrekt. Hat mich sehr über­rascht als wir dann im Studio waren wie kreativ und schnell er gear­beitet hat. Da war sofort eine Sympa­thie da. Wir haben uns einfach gefunden und er war auch ganz frei von dem ganzen Genre­denken. Das hat mir impo­niert.“ Und in gewissem Sinne war es für Vanessa Mai die Rück­kehr zum Start. Damals, als sie in Las Vegas bei der HipHop Welt­meis­ter­schaft tanzte. Ein sound­tech­ni­scher Kreis, der sich nun schließt: Mit ihren gewal­tigen, spek­ta­ku­lären Tanz­ein­lagen auf den Tour­bühnen – und nun dem musi­ka­li­schen Pedant dazu.

Rap und Schlager und Pop und Electro Beats, geht das?

Ja. Den Beweis tritt Vanessa Mai mit dem Doppel­album „Schlager“ an. Sicher­lich das wich­tigste Album ihrer Karriere. Niemand hat den Master­plan für ein funk­tio­nie­rendes Hitalbum aber manchmal ist bei einem Künstler die Zeit reif dafür. „Wenn ich Musik mache“, sagt Vanessa Mai, „ist es das wich­tigste für mich, dabei Spaß zu haben und authen­tisch zu bleiben. Ich schiele nicht nach den Hitlisten und ich schiele nicht nach anderen Künst­lern. Wer mich am meisten inspi­riert sind meine Fans.“ Wie so manches hat auch das aktu­elle Album von Vanessa Mai zwei Seiten. Neben den span­nenden neuen Songs auf der einen Seite kommt Vanessa Mai andrer­seits noch einmal mit einem Blick zurück zu Wort – mit den größten Songs ihrer letzten Jahre und auch aus ihrer „Wolkenfrei“-Zeit.

Vanessa Mai | Schlager

✘ Album Facts

Titel: Schlager
Künstler: Vanessa Mai
Release: 03. August 2018
Label: Sony
Format: CD, Digital
Genre: Popschlager

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